27. - 29. Juni 2014 Kanufreizeit auf der Lahn



CVJM macht
die Lahn unsicher

KANUFREIZEIT Jungen- und Mädchenjungschar paddeln

Breidenbach (tka). Die Jungen und Mädchen vom CVJM Breidenbach und Oberdieten haben per Kanu innerhalb eines Wochenendes fast 35 Kilometer Strecke zurückgelegt.

Mit von der Partie waren 16 Kinder aus Breidenbach und Oberdieten sowie 13 Mitarbeiter des CVJM. Insgesamt acht Kanus wurden an diesem Wochenende ins Wasser gelassen und voll besetzt. In einem Kanu saßen sowohl zwei Kinder, die vorne und mittig paddelten, als auch ein Betreuer, der das Kanu auf Kurs hielt.

Start war in Löhnberg. Auf ihrer Strecke meisterten die CVJMer drei Schleusen und fuhren durch den Schiffstunnel in Weilburg, der einzigartig in ganz Deutschland ist. Bei den Schleusen mussten die Kinder aussteigen, an Land gehen und die Schleuse öffnen beziehungsweise schließen.

„Lass Jesus in dein Lebensboot“

Währenddessen mussten die anderen in ihren Kanus warten, bis sich der Wasserunterschied wieder ausgeglichen hatte. Nach dem Landgang in Odersbach fuhr die Gruppe in die dortige Jugendherberge. Die dortige Andacht handelte von Paulus' Schiffbruch. Wie in den vorherigen Kanufreizeiten stand abends eine Wanderung in die Eisdiele ins dreieinhalb Kilometer entfernte Weilburg an.

Nach dem Frühstück ging es direkt wieder auf die Lahn. Nachdem die Gruppe das 13 Kilometer entfernte Villmar erreicht hatte, pausierten sie an Land und fuhren nach dem Mittagessen weiter nach Aumenau. Dort wurden sie von den Mitarbeitern aus dem Wasser gezogen.

Nach dem Abendessen ging es im Programm weiter: Ein Spieleabend zum Thema „Schifffahrt“ rundete den ereignisreichen Samstag ab. Für die Andacht „Lass Jesus mit in dein Lebensboot“ hatte sich Tobias Schade, Gemeindepädagoge von Oberdieten, etwas Kreatives ausgedacht. Ein Kanu wurde in den Aufenthaltsraum gebracht, und die Kinder wirkten entsprechend der erzählten Geschichte mit.

Ein geteiltes Programm erwartete die jungen Teilnehmer am letzten Tag. Die Jungs wollten unbedingt noch einmal Kanu fahren und erneut durch den Schiffstunnel paddeln. Die Mädchenschar fuhr währenddessen ins Schwimmbad. „Kanufahren kann man nicht so oft machen, da es kaum angeboten wird. Es ist etwas Besonderes und hat viel Spaß gemacht – die Kinder waren begeistert!“, verkündete der Leiter der Freizeit, Armin Weinöhl, anschließend.

Hinterländer Anzeiger vom Dienstag, 8. Juli 2014,